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Frauen-Nationalmannschaft wohnt im Art Hotel Superior

Sie plant, koordiniert und verschiebt im Namen der Weltmeister: Patrizia Hell

Winkler-HellFrühstück, Training, Pressekonferenz, freiwilliges Kaffeetrinken, Training: Damit die deutsche Nationalmannschaft der Frauen während der Vorbereitung auf die Fußball-Weltmeisterschaft überall pünktlich ist, wird geplant, koordiniert, abgesprochen. Das macht Teamadministratorin Patrizia Hell schon seit 2008. „Die Koordination mit der gegnerischen Mannschaft, Hotel-Suche, Trainingsplatz-Suche, die vielen kleinen Dinge, damit alles rund läuft, muss ich diese Sachen abstimmen. Wenn alle Zahnräder ineinandergreifen, ohne dass irgendetwas ins Stocken gerät, habe ich meine Arbeit gut gemacht“, sagt die 30-jährige Frankfurterin, die rund 120 Tage im Jahr unterwegs ist. „Wenn wir in einem Hotel ankommen, müssen die Anforderungen für unser Team erfüllt sein“, verrät die Betriebswirtschaftlerin. Gibt es einen Gepäckraum, einen Fitnessbereich, ein Pool? Hat das Hotel Platz, damit die Nationalmannschaft ungestört essen kann? Steht ein Zimmer als Organisationsbüro bereit? Fündig wurde sie in Burtscheid, beim Art Hotel Superior, Am Branderhof 101. „Die U21 war bereits vor einigen Monaten hier, und war sehr zufrieden“, erinnert sich Patrizia Hell. „Wir freuen uns sehr, dass die Wahl in Aachen auf uns gefallen ist und so unsere gute Leistung anerkannt wird“, sagt Hotelchef Wolfgang Winkler, der gemeinsam mit seinen Mitarbeitern für einen reibungslosen Ablauf in seinem Haus sorgt.

„Es ist schön, wenn alles gut klappt“, sagt die Teamadministratorin. Ihre größte Herausforderung waren die Olympischen Spiele in China vor drei Jahren. „Damals sind wir viel geflogen, mussten häufig umziehen, das heißt, der Aufwand war sehr groß, denn ich musste natürlich trotzdem dafür sorgen, dass alle Wünsche erfüllt, alle Termine abgesprochen werden“, erinnert sie sich „an sehr arbeitsintensive, aber schöne drei Wochen.“

Frühstück, Training, Abfahrt ins Stadion, Abendessen: Wenn das Spiel gegen die Niederlande am Dienstag einen Sieger gekürt hat, fahren die Spielerinnen nach Hause. Nach nur drei Tagen geht es zum letzten Lehrgang vor der WM. Dann ist für Patrizia Hell keine Zeit, um durchzuatmen. Sie bereitet immer vor. Sie ist immer auf dem Sprung. Freundlich und zuvorkommend ist sie die Schnittstelle zu vielen Menschen. Eine Teamadministratorin, die plant, koordiniert, abspricht.

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